IFA-Trend Tablet-PC: Die A-Pads kommen

IFA-Trend Tablet-PC: Die A-Pads kommen
08.
09. 2010
Und täglich grüßt ein neuer Tablet-PC: Nachdem Toshiba und Samsung auf der IFA bereits iPad-Konkurrenten präsentiert haben, ziehen weitere Hersteller nach. Die neueste Schöpfung hört auf den Namen A-Pad und soll zu einem wahren Dumping-Preis auf den Markt kommen.

Das eigentlich auf Navigations-Software spezialisierte Hannoveraner Unternehmen Baros hat auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin nun ebenfalls einen Tablet-PC vorgestellt, der es mit dem iPad aufnehmen und Apple künftig Marktanteile abgraben soll. Das Gerät mit Namen „A-Pad“ kommt demnach im Gegensatz zum iPad gleich in drei verschiedenen Größen auf den Markt. So sind angeblich Tablet-PCs mit einem 5- sowie einem 8- und 10-Zoll-Touchscreen geplant. Zur Erinnerung: Das Apple iPad kommt auf eine Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll.

Das kleinste Modell (5-Zoll-Touchscreen) soll aber wohl nur als „stylisches Navigationsgerät“ zum Einsatz kommen und verfügt daher auch nicht über ein UMTS-Modul, um beispielsweise unterwegs mobil im Internet zu surfen. Die beiden größeren Modelle dagegen werden sowohl in einer WiFi-Only-Variante auf den Markt kommen als auch zusätzlich mit 3G-Modul erhältlich sein.

Frappierende Ähnlichkeiten mit Apple iPad

Ansonsten gleichen sich die drei Modelle, was die Ausstattung betrifft. So gibt es GPS und USB-Slots sowie einen 8-GB-Speicher, der sich über externe Speicherkarten auf bis zu 32 GB aufrüsten lässt. Die beiden größeren Modelle verfügen zudem über eine Webcam für Video-Chats auf der Frontseite. Eine Digitalkamera für Fotos und Videoaufnahmen fehlt dagegen bei allen Modellen. Stattdessen gibt es noch vier mechanische Tasten, über die sich die Tablet-PCs am unteren Rand des Gehäuses bedienen lassen. Die A-Pads stecken übrigens allesamt in einem silbernen Gehäuse aus gebürstetem Aluminium, so dass zwangsläufig Erinnerungen an das iPad geweckt werden. Gut vorstellbar, dass Apple eventuell noch juristische Schritt gegen Anbieter Baros einleiten wird. Schließlich erinnert auch die Bezeichnung A-Pad doch frappierend an den Apple-Flachmann.

Weitere Details zur Ausstattung sind derzeit nicht leider noch bekannt. Auch über einen möglichen Veröffentlichungstermin kann man aktuell nur spekulieren. Sicher aber scheint, dass Baros beim Kampf gegen Apple vor allem mit dem Preis punkten will. So soll beispielsweise das A-Pad mit 8-Zoll-Touchscreen und WiFi wohl nur 249 Euro kosten: also halb so viel wie das günstigste iPad.

Wie im Prinzip alle anderen iPad-Konkurrenten läuft auch das neue A-Pad auf dem von Google mitentwickelten Betriebssystem Android. Zum Einsatz kommt angeblich Version 2.1 der Software, die auch unter dem Namen „Eclair“ bekannt ist. Damit haben Nutzer von vornherein Zugriff auf über 75.000 Apps, die aktuell im Android Market verfügbar sind.

Das A-Pad im Überblick:

Display: 5-, 8- und 10-Zoll Diagonale
Touchscreen: ja
Digitalkamera: nein
Webcam: ja
GPS: ja
WLAN: ja
HSDPA/UMTS: je nach Modell
Speicher: 8GB (erweiterbar auf 32 GB)
Farbe: Schwarz
 
Autor:
Datum:
Tags:
Markus Lampel
08.09.2010
A-Pad, Tablet-PCs, IFA, Android, iPad

Kommentare zu "IFA-Trend Tablet-PC: Die A-Pads kommen"
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