Das nennt man dann wohl ein überraschendes Ergebnis: Gerade einmal 13 Euro beträgt im Schnitt die monatliche Mobilfunkrechnung von Deutschlands Teenagern. Zu diesem Ergebnis kommt nun eine aktuelle Studie des Hightech-Verbands BITKOM, für die insgesamt 737 Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren befragt wurden. Eine Studie jedenfalls, die einige Eltern bestimmt wieder etwas ruhiger schlafen lässt. „Handy, PC und Internet sind heute für Jugendliche selbstverständlich“, weiß auch BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. „Dennoch geben Teenager seltener Geld für Hightech aus als für andere Dinge.“ Tatsächlich investiert nämlich nur jeder fünfte Teenager überhaupt sein Taschengeld in Handy und Zubehör. Dagegen wird Geld vermehrt ausgegeben für Kleidung (35 Prozent der Befragten), Kino (36 Prozent) plus Bücher und Zeitschriften (42 Prozent).
Beim näheren Hinsehen zeigt sich allerdings, dass mit steigendem Alter auch die Kosten für die Handy-Rechnungen spürbar steigen. So investieren 10- bis 12-Jährige monatlich nur einen Betrag von durchschnittlich sieben Euro, während dieser Wert bei der Altersgruppe der 16- bis 18-Jährigen bereits 17 Euro beträgt. „Die Handykosten von Jugendlichen bleiben aber in einem vernünftigen Rahmen“, relativiert BITKOM-Präsident Scheer. Wozu allerdings auch die Provider beitragen.
Preise für Mobilfunknutzung sinken von Jahr zu Jahr
Tatsächlich dürften die überschaubaren Mobilfunkkosten nicht ausschließlich darauf basieren, dass sich Deutschlands Teenager besonders gut im Griff haben. Denn ein entscheidender Faktor ist wohl auch, dass Mobiltelefonie schlichtweg immer billiger wird. Nach Zahlen des statischen Bundesamtes sind beispielsweise die Preise im deutschen Mobilfunkmarkt allein im vergangenen Jahr durchschnittlich um knapp drei Prozent gesunken. Besonders erfreulich an dieser Entwicklung ist, dass neben den Kosten für Mobiltelefonie auch die Gebühren für Datenverbindungen von Jahr zu Jahr sinken.
Dennoch gilt natürlich weiterhin: Wer seinen Geldbeutel schonen und kostengünstig telefonieren will, braucht dazu den passenden Mobilfunktarif. Um jederzeit den vollen Kostenüberblick zu behalten, ist nach wie vor ein Prepaid-Tarif die beste Wahl. In Frage kommt für Interessenten beispielsweise der preisgünstige Einheitstarif von maXXim, dank dem man für nur acht Cent pro Minute in alle deutschen Netze telefonieren kann. Der Prepaid-Tarif wurde erst kürzlich von der Stiftung Warentest geprüft und dabei als „Top-Handytarif“ ausgezeichnet.
Bei maXXim bekommen Handy-Nutzer außerdem für nur 7,95 Euro im Monat auf Wunsch eine Handy-Internet-Flatrate mit 200 MB Inklusiv-Volumen HSDPA. Gerade wer ein Smartphone hat, sollte immer nur einen Handy-Tarif auswählen, zu dem sich optional auch eine Daten-Option für mobiles Internet buchen lässt. Die besten Angebote haben wir in einer Übersicht zusammen gestellt. Alternativ ist auch der Prepaid-Tarif von Congstar eine interessante Option.
Seit gut einem Monat können auch Prepaid-Kunden zum 9-Cent-Einheitstarif des Mobilfunk-Discounters eine Handy-Internet-Flatrate buchen. Allerdings surfen Nutzer hier nur mit maximal 384 Kbit/s. Bis zu 7,2 Mbit/s bieten dagegen die beiden Smartphone-Tarife von Congstar.
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Luisa Sophie Kaiser 14.03.2011 Handy-Internet-Flat, Handy-Tarife, Prepaid Anbieter, Prepaid Angebote, Kostenfallen, Jugendliche Handy, Handykosten, maXXim, Congstar, mobiles Internet |



