Vodafone hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 (Zeitraum: April bis Juni 2011) in Deutschland einen Service-Umsatz in Höhe von 2,172 Milliarden Euro erzielt. Umsatz also, der ausschließlich über Telekommunikationsdienstleistungen erwirtschaftet wurde. Einnahmen aus dem Verkauf von physischen Waren wie Smartphones oder Zubehör werden beim Service-Umsatz nicht erfasst. Im Vorjahresquartal kam Vodafone auf einen Umsatzwert von 2,168 Milliarden Euro. Im Jahresvergleich ist der Umsatz um moderate 0,2 Prozent gestiegen, weswegen Vodafone auch von einem „positiven Start ins neue Geschäftsjahr“ spricht.
Nachfrage nach mobilen Datendiensten wächst spürbar
Ein Blick in die Statistiken verrät: Während das Geschäft mit DSL- und Festnetz-Kunden stagniert, konnte Vodafone die Zahl der Mobilfunkkunden spürbar steigern. Im ersten Quartal 2011/2012 zählt Vodafone Deutschland daher 36,024 Millionen Mobilfunkkunden, während es im ersten Quartal 2010/2011 erst 34,874 Millionen Kunden waren (Wachstum: plus 3,3 Prozent). Die Zahl der DSL-Kunden ist dagegen im Jahresvergleich von 3,457 Millionen auf 3,449 Millionen Kunden leicht gesunken (Minus: 0,02 Prozent).
Am meisten Umsatz erwirtschaftet Vodafone Deutschland logischerweise auch über das Geschäft mit Mobilfunkkunden. Hier wurden im ersten Quartal 2011/12 gleich 1,646 Milliarden Euro erzielt, was ebenfalls ein moderates Wachstum von 0,02 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt (Wert 2010/2011: 1,642 Milliarden Euro). Besonders interessant ist: Ein Viertel aller Mobilfunkumsätze erwirtschaftet Vodafone inzwischen über Daten-Dienste sprich mobile Internet-Verbindungen. Auf diese Weise wurden 411 Millionen Euro im ersten Quartal 2011/2012 in die Kassen gespült. Vor einem Jahr dagegen kam erst ein Fünftel der Mobilfunkumsätze über Datendienste zustande (Wert 2010/2011: 339 Millionen Euro).
Mehr Mobilfunkminuten, sinkender Pro-Kopf-Umsatz
Trotz steigender Nachfrage nach mobilen Datendiensten ist im Jahresvergleich der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde allerdings rückläufig. So geben Vodafone-Kunden aktuell pro Monat 15,30 Euro aus, während es im Vorjahresquartal noch 15,80 waren. Das dürfte vor allem daran liegen, dass die Preise für Mobiltelefonie nach wie vor purzeln und Verbraucher einfach mehr Leistung für ihr Geld bekommen. Dazu passt dann auch, dass trotz sinkendem monatlichem Pro-Kopf-Umsatz die Zahl der über Vodafone Deutschland abgewickelten Mobilfunkminuten weiter steigt. Genau genommen von 12,2 Milliarden Mobilfunkminuten im ersten Quartal 2010/2011 auf aktuell 13,1 Milliarden.
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Markus Lampel 22.07.2011 Vodafone, Smartphones, Umsatzzahlen, DSL, Mobiles Internet, Kundenwachstum, Vodafone Mobilfunk, Datendienste |



