Microsoft ist unzufrieden mit Windows Phone 7

Microsoft ist unzufrieden mit Windows Phone 7
15.
09. 2011
Bei Microsoft ist man nicht zufrieden mit den Ergebnissen des ersten Jahres nach der Veröffentlichung von Windows Phone 7. Wie Unternehmenschef Balmer sagte, habe man eine größere Nachfrage erwartet. Allerdings will man die Hoffnung deshalb nicht sinken lassen. Zukünftige Updates sollen das Betriebssystem interessanter machen. Zudem erhofft man sich Großes von der Partnerschaft mit Nokia. Wann diese erste Früchte tragen werde, verriet Balmer nicht.

Verkaufszahlen bleiben hinter den Erwartungen zurück

Wenn es nach Microsoft-Chef Steve Balmer ginge, hätten sich innerhalb des ersten Jahres nach der Veröffentlichung des neu entwickelten Windows Phone 7 deutlich mehr Windows-Smartphones verkauft. Stattdessen habe man aber weniger Geräte abgesetzt, als ursprünglich erwartet, gab Balmer zu. Microsoft stand demnach vor der schwierigen Aufgabe, ein attraktives Ökosystem als Alternative zur Konkurrenz von Apple und Google zu etablieren. Balmer sagte, er selbst sei mit dem derzeitigen Entwicklungsstand von Windows Phone 7 nicht vollständig zufrieden, zeigte sich aber dennoch optimistisch, da man Fortschritte mache. Zukünftig werde es einige Dinge geben, die das System vorantreiben werden. Dazu gehört neben Verbesserungen am Webbrowser auch die Integration von DirectX, so der Chef des Software-Riesen.

Große Hoffnungen auf Nokia

Glücklicher ist Balmer offensichtlich mit den Reaktionen der Entwickler und Hersteller auf die Plattform. Besonders wichtig sei dabei der Deal mit Nokia, von dem sich Microsoft viel verspreche, da die Finnen sich im Gegensatz zu anderen Partnern ausschließlich auf Windows Phone 7 konzentrieren würden. Tatsächlich gibt es starke Anzeichen dafür, dass Nokia zukünftige Smartphones vorzugsweise mit der Microsoft-Software ausstatten will. So verzichtet der Konzern seit Kurzem darauf, das eigene Betriebssystem Symbian in den USA anzubieten. Für die ebenfalls selbst entwickelte und erst vor einigen Monaten vorgestellte Alternative MeeGo hingegen hat man bislang mit dem N9 nur ein einziges Gerät vorgestellt. Und obwohl Software und Smartphone wohlwollend aufgenommen wurden, will Nokia darauf verzichten, das N9 auf den Schlüsselmärkten Großbritannien, Deutschland und den USA in den Handel zu bringen. Angeblich, um den Weg für die noch in diesem Jahr anstehenden Nokias mit Windows Phone 7 freizuhalten. Wann genau diese Geräte in den Handel kommen, bleibt aber weiterhin offen.

 
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Luisa Sophie Kaiser
15.09.2011
Windows, Windows Phone, Verkaufszahlen, Windows Phone 7

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